Unser Roundtable in Frankfurt im März ist mit einem Knaller gestartet:

Marketing für BI ist doch in der Rangfolge noch hinter der Dokumentation.

Das muss man erst mal sacken lassen. Ist das so?

Unsere Sprecherin Kim de Vries (Identity Driven) erklärte allen Teilnehmern, dass dem nicht so sein sollte. Ganz im Gegenteil: Ihr Vortrag Data Management and Marketing – an unlikely couple? zeigte alle notwendigen Elemente auf, um mit einer guten Marken- und Marketingstrategie BIA-Projekte in der Außendarstellung und Kommunikation zum Erfolg zu führen.

“Marketing is to ask somebody for a date” und “Branding is the reason they say – yes”, dieses Muster findet sich in allen Aktionen für ein BIA-Marketing wieder: Ansprache und Marke. Damit schafft das BIA-Projekt ein Verständnis im Unternehmen, was das Projekt anbietet und gleichzeitig erhält es die Rückmeldung, was es anbieten muss, welche Bedarfe im Unternehmen existieren. Schließlich sind Daten superwichtig aber irgendwie doch "unsexy". Hier schärft eine gute Marketingstrategie das Verständnis der Nutzer für komplexe Inhalte und unsexy Daten; hebt sie auf eine bunte, vereinfachte Regenbogenwelt.

Die so entstandenen Marken eines BIA-Projekts bieten Orientierung und Führung für alle Nutzer. Denn auch in einem Unternehmen bleibt nicht mehr als max. 1 Sekunde um die Zielgruppe „einzufangen“, um die Neugier zu wecken. Der Konkurrenzkampf zwischen Projekten und Vorhaben in einem Unternehmen ist groß. Das Marketing ist die Basis für Wachstum bzw. Skalierung in einem Projekt: Bessere Finanzierung und mehr Mitarbeitende!

Das Hauptziel ist die Wiedererkennung, Wiedererkennung, Wiederkennung durch die Nutzer. Das führt zum gewünschten Engagement der Anwender, einer aktiven Beteiligung in einer Community und zur Verbesserung der vom BIA-Projekt angebotenen Apps. Denn nur, wenn ich weiß, warum ich meine Daten brauche, dann haben sie auch einen Zweck!
Kim zeigte im Vortrag wie ein Projekt zum Ziel kommt:

  • Markenarchitektur definieren
  • Kernbotschaften formulieren
  • Authentizität als Schlüssel zum Erfolg
  • Weniger ist mehr

Die dafür notwendigen Maßnahmen sind:

  • Basics first
  • Bedürfnislücken füllen
  • Ziele setzen und Priorisieren

Die Key Takeaways fassten zum Ende des Vortrags zusammen, dass eine Marken- und Marketingstrategie

  • für jede Projekt oder Unternehmensgröße sinnvoll ist,
  • eine Visuelle Umsetzung von komplexen Sachverhalten zur Wiederkennung führt und
  • zur Skalierung von „People & Money“ führt.

So long,

Dirk & Kim

P.S.: Die Slides und die Aufzeichnung des Vortrags ist für Interessierte im Mitgliederbereich des TDWI verfügbar.

 

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