Grundlagen der Datenmodellierung: Wo fängt man eigentlich an?

In den meisten Projekten steht die erste Tabelle schneller als die erste Definition. Verständlich — eine Tabelle kann man zeigen, über eine Definition muss man sich erst einigen. Und an dieser Einigung hängt, ob am Ende Antworten herauskommen oder Zahlen, über die drei Abteilungen streiten.

Datenmodellierung als Wettbewerbsvorteil: Was gute Informationsmodelle wirklich wert sind

„Michael, ich habe eine einfache Frage." Silvia Seven, CFO von FastChangeCo, schiebt das Projektstatusdeck beiseite. „Wie viele Projekte haben in den letzten zwei Jahren das Thema ‚Kunde' von Grund auf neu definiert?" Michael Mueller schluckt. Er kennt die Antwort. Und sie ist unangenehm.

„Brauchen wir eigentlich noch Datenmodellierer, wenn KI das übernehmen kann?" Die Frage kam nach einer Coaching-Session. Ich habe kurz geschluckt. Nicht weil sie an sich falsch war – sondern weil es die falsche Frage war.

AI in the Data Modeling Workflow

Amal lehnt sich zurück und schaut auf ihr Notizbuch. Drei Seiten vollgeschrieben. Dazu vier Whiteboards voller Post-its aus dem Requirements-Workshop. Und irgendwo dazwischen stecken die Geschäftsobjekte, die sie für das neue Datenmodell braucht. „Diego", fragt sie, „wie lange hat das früher gedauert, bis du aus so einem Workshop wirklich wusstest, was modelliert werden muss?" Diego lächelt. „Früher? Manchmal eine Woche."

Unterkategorien